Das studiCED-Team stellt sich neu auf!

Vom 11. bis 12. November haben wir uns in Mardorf bei Hannover getroffen, um das studiCED-Team für die Zukunft neu aufzustellen.

In Zukunft kommen von uns regelmäßige Updates – sowohl hier auf der Website als auch auf Facebook. Auf der Agenda stehen Interviews, Berichte und die Vorstellung unseres Teams. Habt ihr weitere Wünsche und Anregungen für unsere Arbeit? Oder Fragen an uns persönlich? Wir freuen uns über jedes Feedback!

Falls Ihr Lust habt mitzuwirken, schreibt uns gerne eine Nachricht oder kontaktiert uns über kontakt [at] studiced [dot] de

Euer studiCED-Team

Einladung zum 14. studiCED-Treffen in Leipzig

Hallo liebe studiCEDlerinnen und studiCEDler,

das nächste Treffen für Studierende mit CED findet vom 19.05.- 21.05.2017 in der Jugendherberge Leipzig statt. Die Bettwäsche ist inklusive. Bitte beachtet, dass jeweils zwei Zimmer sich ein Bad teilen werden. Für diejenigen unter uns, denen es an diesem Wochenende nicht so gut gehen wird, werden wir aber eine Lösung finden, die Badsituation so angenehm wie möglich zu gestalten. Weitere Infos findet ihr auf der Homepage:

https://www.jugendherberge-sachsen.de/jugendherbergen/jh-leipzig/portrait/

Auf dem Programm steht diesmal ein Vortrag des Gastroenterologen Dr. Niels Teich. Er wird über die aktuellen Möglichkeiten der Diagnostik einer CED sprechen, aber auch für andere Fragen zur Verfügung stehen. Am Samstag geht es zuerst in den Kletterwald und nach dem Mittagessen wird Leipzig erkundigt.

Wer kann alles mit?

Die Teilnehmerzahl ist wie immer begrenzt (max. 15 Personen) und es gilt: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Also meldet euch rasch an, um dabei sein zu können. DCCV-Mitglieder haben Vorrang, Gäste sind aber genauso willkommen. Wir hoffen, dass auch dieses Mal neue Gesichter dabei sind.

Was kostet der Spaß?

Euer Beitrag liegt bei 85,-€ (Nichtmitglieder zahlen 120,- €). Darin sind die gesamten Übernachtungs- und Verpflegungskosten enthalten. Die Kosten für die Anreise und Freizeitveranstaltungen kommen zusätzlich dazu.

Fördermöglichkeiten könnt ihr bei der DCCV oder bei studiCED erfragen, denn es soll auf keinen Fall am Geld scheitern.

Was solltet ihr mitbringen?

Eure Fragen rund um das Studieren mit CED und auch gern Fragen an den Arzt. Für den Kletterpark benötigt ihr bequeme Kleidung, festes Schuhwerk sowie ggf. Sonnencreme.

Weiterhin wäre es schön, wenn jemand einen Ghettoblaster und eine Gitarre mitbringen könnte.

Falls ihr Fragen oder Anregungen habt meldet euch bei uns unter kontakt [at] studiced [dot] de

 

Wir freuen uns auf euch!

Euer Organisationsteam von studiCED

Programm Leipzig

Anmeldung

 

Save the Date!

Hallo liebe studiCEDler/-innen,

vom 19.-21. Mai findet unser nächstes studiCED-Treffen in Leipzig statt. Spätestens nächste Woche geht die Einladung und auch das Programm raus. Also tragt euch den Termin fett im Kalender ein :)!!!

Euer studiCED-Team

Bericht vom studiCED-Treffen am Steinhuder Meer

Leinen los! Das studiCED-Segeltreffen in Mardorf

Beim 13. studiCED-Treffen in Hannover gab es viel zu erleben: „Steinhuder Meer in Flammen“ mit einer Bühne direkt vor unserer Jugendherberge, Stockbrot und Segeln – aber fangen wir vorne an.

Schon bei der Ankunft kamen die ersten Fragen auf, weil vor der Jugendherberge eine Bühne, Bier- und Essenswagen aufgebaut waren. Das Fest „Steinhuder Meer in Flammen“ war ebenfalls an diesem Wochenende. Nach dem gewohnten gemütlichen Einfinden, gingen die ersten Mutigen rüber zur Live-Musik. Andere legten den Fokus auf die kulinarische Seite. So kam jeder auf seine Kosten und beim gemütlichen Beisammensein konnte jeder sich mit seinen „Bauchfreunden“ austauschen.

Am nächsten Tag sollte nach dem Jugendherbergs-typischen Frühstück mit dem Segeln losgehen. Nautours Yachtschule Mardorf. „Yacht“ – das klingt nach Glamour und Champagner! Doch die Realität holte uns schnell ein: Bevor es für uns 15 studiCEDler am Steinhuder Meer in Hannover losging, mussten wir erstmal muffige Schwimmwesten im Achtzigerjahre-Look überziehen. Kaum Platz genommen, hieß es schlucken: Segeln lernen ohne Segellehrer an Bord. Inhaber Wolfgang K. zeigte sich als Fan der Expositionstherapie: „Segeln lernt man auf dem Wasser!“, erklärte der Weißbart. Und: „Was wir sonst in drei Tagen Kompaktkurs machen, lernt ihr in drei Stunden“, warb Kruse. Nun denn. Davor gab es noch etwas Theorie: komplizierte Streckenführung und Knoten binden. Nicht Wenige hatten danach Selbigen im Kopf.

Doch Wolfgang, der mittlerweile geduzt werden wollte, tröstete: „Das Steinhuder Meer ist nicht mal 30 Quadratkilometer groß und rund – wir finden euch!“, sprach er Mut zu.

Mit dem Kopf, der immer noch voller Knoten war, gingen wir zum Steg und stiegen in unsere Jollen. Jedes Gefährt wurde mit drei studiCEDlern gefüllt; für die Seekranken unter uns gab es ein stabileres Boot. Befeuert von den Kommandos des zweiten Segellehrers lernten wir dabei geradeaus fahren und um die Boje lenken. Und wer nicht geradeaus oder um die Ecke fahren konnte, blieb zumindest aufrecht – auch wenn das bei dem ein oder anderen Wendemanöver anders aussah.

Doch sich seinen Ängsten stellen ist genau das Richtige, hatten wir kurz zuvor beim Vortrag von Burkard Jäger gelernt. Der Psychologe leitet die Ambulanz der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover und informierte uns über „gute und schlechte Krankheitsbewältigungsstrategien“. Wir lernten: Wer krank ist, sollte sich von destruktiven Strategien (Jammern, Anderen die Schuld an seiner Krankheit geben, etc.) distanzieren, sich dafür lieber mit möglichen Behandlungsalternativen auseinandersetzen und sich mit anderen über seine Krankheit austauschen. Wir schauten uns zufrieden an: Alles richtig gemacht! J

Besser wurden mit der Zeit auch die Manöver auf dem Steinhuder Meer. Die Kommandos der Segellehrer wurden weniger und Wendungen drohten nicht mehr zum kapitalen Schaden an Leib und Laune zu werden. Das Finale konnte beginnen und es folgte eine Regatta. Als Gewinn gab es die „goldene Klorolle“ die mit Liebe zum Detail hergestellt wurde. Diese strahlte genau so wie die Gewinner.

Das war mal eine Erfahrung! Eine, die noch beim anschließenden Grillen viel diskutiert wurde. Ein weiteres Highlight folgte um 22Uhr, als das Feuerwerk über dem Steinhuder Meer begann. Zum gelungenen Abschluss gab es dann für die Hungrigen unter uns noch Stockbrot am Feuer.

Am nächsten und letzten Tag wurden wie gewohnt weitere Treffen geplant. Und wer vom Wasser noch nicht genug hatte, ging zurück an den Steg: Dieses Mal folgte die nächste Disziplin: Kanu fahren.

 

 

 

 

 

 

Bericht vom 12. studiCED-Treffen in Fulda

„Hello again!“ hieß es Anfang April für die 16 Teilnehmer des 12. studiCED-Treffens in Fulda. Denn die Bischofsstadt, die für ihre 65.500 Einwohner erstaunlich viele Cafés hat, hatten wir 2013 schon einmal besucht. Und das nicht nur, weil die Stadt so ziemlich in Deutschlands Mitte liegt: Die vielen historischen Bauten und die für Sonderwünsche offenen Jugendherbergsköche waren uns gut in Erinnerung geblieben. Am Ende wurden wir sogar zu Detektiven – doch dazu später.

Am Freitagnachmittag trafen wir uns im Seminarraum der Jugendherberge Fulda. Nach Erklärungen zu studiCED und amüsanten Kennenlernspielen nutzten wir die Zeit, um uns näherzukommen. Wie immer wurden die lustigsten und traurigsten Geschichten rund ums Kranksein ausgetauscht.

Samstag mussten wir früh aufstehen, denn im Seminarraum wartete Referentin Birgit Weber. Die gelernte Diätassistentin aus Fulda hat sich auf die Beratung von CED-Patienten spezialisiert. Weber stieg mit allgemeinen Ernährungsregeln im Schub (wenig Ballaststoffe, keine blähenden Lebensmittel, etc.) ein, die vielen CEDlern bekannt sind. Doch als Weber ins Detail ging, gewannen auch langjährige Betroffene neue Erkenntnisse. So erzählte die Ernährungsexpertin, dass eine vegane Ernährung bei einer CED ungeeignet ist. „Wer sich bei einer CED ohne tierische Produkte ernährt, handelt verantwortungslos, weil ihm neben Vitamin B12 auch Kalzium fehlt. Außerdem ist tierisches Eiweiß sehr hochwertig und wird gerade bei Mangelernährung benötigt“, sagte Weber. Weiterhin empfiehlt die Diätassistentin wegen einer möglichen entzündungsfördernden Wirkung wenig Weizen zu essen und stattdessen auf Dinkel umzusteigen. Außerdem rät Weber von Smoothies ab: „Weil sie flüssig sind, rauschen sie sehr schnell durch den Magen-Darm-Trakt und es geht kein Signal der Sättigung an den Körper. Dieser braucht fast keine Verdauungsleistung zu erbringen.“ Zum Schluss hat sie noch einen erhellenden Tipp: „Wer keine Milch verträgt, muss nicht unbedingt laktoseintolerant sein. Statt gegen Milchzucker kann auch eine Unverträglichkeit gegen Milcheiweiß vorliegen, die man prüfen kann.“

Nach so vielen Informationen machten wir uns am Nachmittag auf den Weg zur Stadtrallye. In der Innenstadt teilten wir uns in verschiedene Teams auf und bearbeiteten einen Stadterkundungsbogen. Die „Detektivteams“ mussten Rätsel zur Stadtgeschichte lösen, Inschriften abmalen und Fehler in Emblemen finden. Trotz vieler magenfüllender Cafè-Stopps (Croissants, Eis, Gebäck und vieles mehr) hatten wir nach den etlichen Kilometern doch wieder, man ahnt es: Hunger. Gegrillt (Steaks) und gefroren (wir) wurde auf dem Grillplatz der Jugendherberge. Abends hatten wir wieder viel Zeit zum Reden.

Sonntag überlegten wir uns, wie wir mit studiCED noch mehr Betroffene erreichen können. Wir haben besprochen, dass studiCEDler/-innen Vorträge in Unis über das Studieren mit CED halten werden. Zweitens wollen wir das Forum auf unserer Internetseite wieder aktivieren, um noch mehr Menschen den Austausch zu ermöglichen. Und drittens haben wir eine Social-Media-Strategie erarbeitet, zu der auch eine eigene Facebook-Seite gehört.

Der Abschied fiel wie immer schwer, aber umso mehr freuen wir uns auf das nächste Treffen.

 

Einladung zum 13. studiCED-Treffen am Steinhuder Meer

Liebe Studentinnen und Studenten,

das nächste Treffen für Studierende mit CED findet vom 19.08.- 21.08.2016 in der Jugendherberge Mardorf statt.

 

Auf dem Programm steht diesmal ein Vortrag des Psychologen Dr. Burkard Jäger von der Medizinischen Hochschule Hannover. Nach dem Mittagessen heißt es dann: „Leinen los, Mast- und Schotbruch!“ Wir machen einen Segelkurs! Dieser wird ca. 4 Stunden dauern; wir beginnen mit einem kleinen Theorie–Crashkurs und dann geht’s auch schon ab aufs Wasser. Unter  Aufsicht eines Segellehrers sind wir auf Jollen für jeweils drei Personen unterwegs.  Auch das rettende Ufer bleibt stets in der Nähe, falls man mal auf die Toilette muss.

Diejenigen von euch, die im Laufe des Kurses Spaß daran gefunden haben, segeln dann gegen Ende um den studiCED-Cup „Die goldene Klorolle“.

 

Wer kann alles mit?

Die Teilnehmerzahl ist wie immer begrenzt (max. 20 Personen) und es gilt: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Also meldet euch rasch an, um dabei sein zu können. DCCV-Mitglieder haben Vorrang, Gäste sind aber genauso willkommen. Wir hoffen, dass auch dieses Mal neue Gesichter dabei sind. Das Anmeldeformular sowie das Programm für dieses Treffen findet ihr auf unserer Internetseite www.studiCED.de.

 

Was kostet der Spaß?

Euer Beitrag liegt bei 85 € (Nichtmitglieder zahlen 115 €). Darin sind die gesamten Übernachtungs- und Verpflegungskosten, die Kosten für den Segelkurs sowie die Seminargebühr enthalten. Die Kosten für die Anreise und zusätzliche Freizeitveranstaltungen kommen dazu.

Fördermöglichkeiten könnt ihr bei der DCCV oder bei studiCED erfragen, denn es soll auf keinen Fall am Geld scheitern.

 

Was solltet ihr mitbringen?

Eure Fragen rund um das Studieren mit CED und auch gern Fragen an den Psychologen. Für den Segelkurs benötigt ihr bequeme Kleidung und  Schuhe, die auch mal nass werden dürfen (z.B. ältere Turnschuhe). Außerdem unbedingt Sonnencreme einpacken und für die (Sonnen-)Brillenträger ggf. ein Brillenband (was auf dem Wasser weg ist, ist weg). Die Bettwäsche ist inklusive. Weitere Infos findet ihr auf der Homepage:

http://mardorf.jugendherberge.de/de-DE/Portraet

 

Weiterhin wäre es schön, wenn jemand einen Ghettoblaster und eine Gitarre mitbringen könnte. All dies soll auf unserem Forum organisiert werden, damit sich alle daran beteiligen können.

Falls ihr Fragen oder Anregungen habt meldet euch bei uns unter kontakt [at] studiced [dot] de.

 

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Wir freuen uns auf euch!

 

Euer Organisationsteam von studiCED

Anmeldung Steinhuder Meer

Programm Steinhuder Meer

Neues von Giulia Enders

„Ich werde jetzt nicht mit dem Buch ‚Alles über die Niere’ um die Ecke kommen“

Was haben der zweite Teil von „50 Shades of Grey“ und „Darm mit Charme“ gemeinsam? Beide Bücher wurden 1,7 Millionen mal in Deutschland verkauft. Die Autorinnen beschäftigen sich beide mit Tabus, doch „Darm mit Charme“-Autorin Giulia Enders gelang der Coup vor zwei Jahren nicht etwa mit blumiger Belletristik, sondern mit einem eigentlich furztrockenen Thema: Einen Sachbuch über den Darm. Die Medienwelt berichtete, und Enders und der Darm gerieten ins Rampenlicht. Doch seit 2014 gab die 26-Jährige nur noch selten Interviews – sie wollte sich auf ihr Medizinstudium konzentrieren.

Doch mit studiCED hat sie jetzt gesprochen: Über ihre Pläne für ein zweites Buch, wieso sie trotz ihres Bestsellers nicht die Füße hochlegen will – und warum ihre Gastro-patienten sie nicht mal dann erkennen, wenn sie vor ihnen steht.

studiCED: Vor zwei Jahren hast du mit „Darm mit Charme“ einen Bestseller geschrieben. Was ist seitdem passiert?

Giulia: Ich war mit meinem Buch auf Lesetour, habe mein schriftliches Staatsexamen bestanden, mein praktisches Jahr begonnen und war zwei Monate in einem Krankenhaus in Tokio. Im letzten Quartal 2016 habe ich meine letzte mündliche Prüfung, dann bin ich fertig mit dem Studium. Meine Doktorarbeit über das Bakterium Acinetobacter baumannii muss ich noch abgeben.

Und was hast du dann vor?

Ich möchte eine Facharztausbildung in Gastroenterologie machen – und sie auch meistern. Wo habe ich aber noch nicht entschieden. Entweder bleibe ich hier bei Freunden und Familie in der Nähe von Mannheim, oder ich gehe doch noch mal etwas weiter weg. Alternativ könnte ich auch erst mal noch hier bleiben, in zwei oder drei Jahren den Ausbildungsort wechseln, mal sehen.

Jetzt kommt natürlich die Frage, die sich alle stellen: Was ist mit einem neuen Buch?

Ich bin da ganz entspannt. Man soll ja nichts ausschließen, aber was ich bestimmt nicht mache, ist jetzt mit „Alles über die Niere“ um die Ecke zu kommen (lacht). Der Darm ist nun mal mein Lieblingsorgan, und wenn man sich zu irgendeinem anderen Organ was zusammensuchen würde, würde das nur schlecht werden. Aber kleine Projekte kann ich mir durchaus vorstellen.

Zum Beispiel?

Es sollen Projekte sein, wo die Leute auch was davon haben, dass ist mir wichtig. Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, kurze Videos für Patienten machen – zu Themen wie „Was muss ich vor einer Darmspiegelung wissen?“

Du arbeitest ja während deiner Ausbildung in der Frankfurter Uniklinik auch auf der Gastroenterologie-Station. Erkennen dich deine Patienten?

Giulia (lacht): Nein, man erkennt mich kaum. Manche sitzen sogar vor mir, lesen mein Buch und merken es nicht.

Nanu?

Giulia (lächelt): Ich bin kleiner als man denkt, nur 1,64 Meter, dass macht sicher was aus.

Dabei ist doch ein Bild von dir auf dem Buchcover. Und dann sagst du nichts?

Nein – wieso denn auch? Das macht ja keinen Unterschied. Ich bin da und tue was ich kann, ob man mich kennt oder nicht.

Dabei sollte dich doch fast jeder kennen – schließlich war „Darm mit Charme“ 2014 und 2015 das meistverkaufe Sachbuch in Deutschland, und laut Spiegel-Bestsellerliste bist du 2016 immer noch auf Platz 2.

Ja, das ist doch schön. Mittlerweile wurden in Deutschland 1,7 Millionen Bücher verkauft, und die Rechte wurden in 36 Länder vergeben. In Frankreich, Skandinavien, den Niederlanden und England läuft der Verkauf besonders gut. Scheint eine Art Phänomen zu sein (lacht).

In der Tat! Und was machst du mit dem ganzen Geld?

Nur sinnvolle Sachen, wirklich. Ich setze mich jetzt auf keine Insel und hab’s auch nicht vor. Ich habe mir einige Tickets für die teuren Medizinkongresse gekauft, aber mehr nicht. Ich sehe im Krankenhaus jeden Tag, wie viel wichtiges Ärzte jeden Tag tun. Da sehe ich: Ich möchte genau das machen. Durch das Geld aus den Buchverkäufen habe ich in meinem Beruf jetzt alle Freiheiten.

Wie meinst du das?

Ich muss nicht sofort auf irgendeiner Station anfangen und da bleiben, obwohl man mich schlecht behandelt. Ich weiß, dass ich noch einen anderen Beruf, nämlich einen als Autorin habe. Das gibt mir die Freiheit, nur wirklich sinnvolle Dinge zu tun. Das ist das wertvollste, was mir das Buch und vor allem meine Leser gegeben haben.

Das klingt sehr ernst. Spürst du als Autorin eines Medizinbuchs eine besonders große Verantwortung?

Ja, denn die Käufer des Buchs haben mir die große Freiheit der Wahl ermöglicht. Das nehme ich ernst: Man darf von mir sinnbasierte Entscheidungen erwarten.

Hast du wegen des Buchs und der Lesereisen eigentlich länger studiert?

Nicht soo sehr. Ich habe vielleicht ein Jahr länger gebraucht. Aber es dauert ja jetzt auch nicht mehr lange, bis ich fertige Ärztin bin.

Viele Patienten sehen die jungen Ärzte, die gerade aus der Ausbildung kommen, ja meist noch nicht als „fertig“ an, weil ihnen die Erfahrung fehlt.

Das stimmt. Viele Patienten mit chronischen Erkrankungen wissen sehr viel über ihre Krankheiten – teilweise auch mehr als ein frisch gebackener Arzt. Ich nehme mich davon nicht aus. Alles was ich tun kann ist: Ehrlich zu sein, neugierig dazulernen zu wollen und mein Fachgebiet zu lieben. Der Rest kommt dann mit der Zeit.

studiCED: Da sind wir sicher! Vielen Dank für das Gespräch.

Interview: Sabrina (Öffentlichkeitsarbeit studiCED)
Foto: Gerald von Foris

12. studiCED-Treffen in Fulda

Einladung zum 12. studiCED-Treffen im April 2016

Hallo liebe studiCEDlerinnen und studiCEDler,

das nächste Treffen für Studierende mit CED findet vom 08.04.- 10.04.2016 in der Jugendherberge Fulda statt. Die Bettwäsche ist inklusive. Weitere Infos findet ihr auf der Homepage:

http://www.djh-hessen.de/jugendherbergen/fulda/

„Aber in Fulda waren wir 2013 doch schon“, wird der ein oder andere denken. Aber uns allen hat die Herberge so gut gefallen (auf Essenswünsche wurden eingegangen, die Herberge ist sehr modern, die Lage in Deutschland etc.), dass wir uns entschieden haben nochmal ein Treffen dort abzuhalten.

Auf dem Programm steht diesmal ein Vortrag der Diätassistentin Birgit Weber. Sie ist u.a. spezialisiert auf Ernährung bei einer CED. Nach dem Mittagessen werden wir eine Stadtrallye durch Fulda machen.

 

Wer kann alles mit?

Die Teilnehmerzahl ist wie immer begrenzt (max. 20 Personen) und es gilt: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Also meldet euch rasch an, um dabei sein zu können. DCCV-Mitglieder haben Vorrang, Gäste sind aber genauso willkommen. Wir hoffen, dass auch dieses Mal neue Gesichter dabei sind. Das Anmeldeformular sowie das Programm für dieses Treffen findet ihr auf unserer Internetseite www.studiCED.de.

 

Was kostet der Spaß?

Euer Beitrag liegt bei 65 € (Nichtmitglieder zahlen 95 €). Darin sind die gesamten Übernachtungs- und Verpflegungskosten sowie die Seminargebühr enthalten. Die Kosten für die Anreise und Freizeitveranstaltungen kommen zusätzlich dazu.

Fördermöglichkeiten könnt ihr bei der DCCV oder bei studiCED erfragen, denn es soll auf keinen Fall am Geld scheitern.

 

Was solltet ihr mitbringen?

Eure Fragen rund um das Studieren mit CED und auch Fragen an die Ernährungsberaterin Frau Weber.

Weiterhin wäre es schön, wenn jemand einen Ghettoblaster und eine Gitarre mitbringen könnte. All dies soll auf unserem Forum organisiert werden, damit sich alle daran beteiligen können.

Falls ihr Fragen oder Anregungen habt meldet euch bei uns unter kontakt [at] studiced [dot] de

Wir freuen uns auf euch!

Euer Organisationsteam von studiCED

Programm Fulda