7. studiCED-Treffen in Dresden 2014

Tag 1: Anreise in der Jugendherberge, Programm­‐/ Teilnehmervorstellung, sowie ein abendlicher Ausflug ins schöne Dresden

Das 7. studiCED-­Treffen fand dieses Mal im Osten der Republik, im schönen Dresden bei herrlichem Sommerwetter statt. Die Anreise der Teilnehmer erfolgte ab 13 Uhr mit Bus, Bahn und Auto, allein oder in Mitfahrgelegenheiten, welche vor jedem Treffen gegründet werden können. Die Unterkunft für die zwei Nächte sollte dieses Mal die Jugendherberge „Jugendgästehaus“ in naher Citylage sein – bewohnt wurden jeweils 2- Bett-Zimmer – bunt gemischt mit „alten“ und „neuen“ Teilnehmern. 

Wie zu jedem Anfang eines studiCED-Treffens wurde, nach einer Begrüßung seitens Nicola, das Seminarprogramm des Wochenendes und aktuelle Informationen der DCCV e.V. vorgestellt. Zudem gab es wieder eine kleine Vorstellungsrunde, damit jeder einen Eindruck von jedem noch unbekannten Gesicht bekommen konnte. Anschließend sammelte die Gruppe bereits einige Fragen für die Ernährungsberatung, welche am morgigen Samstag durch die Dipl. Oecothrophologin Tessa Rehberg stattfinden sollte. Eigens für solche Aktivitäten wurde von der DCCV e.V. ein Seminarraum in der Jugendherberge gebucht, um den gemeinschaftlichen Austausch zu fördern und einen Treffpunkt außerhalb der 2-Bett-Zimmer zu schaffen.

Das anschließende Abendessen wurde unter freiem Himmel bei warmen Temperaturen im Außengelände der Jugendherberge eingenommen. Neben Salaten, Brot und Brötchen gab es außerdem Grillwurst/- Fleisch. Beim Schlemmen entstanden anregende, vertraute, sowie auch interessante neue Gespräche unter allen Teilnehmern statt. Da das Wetter am Abend, noch mit über 20 Grad, Dresden in einen Wohlfühlort verwandelte, wurde nach dem Abendessen ein gemeinschaftlicher Ausflug in die City unternommen. Hierbei konnten bereits erste Eindrücke von dieser wunderschönen Stadt gewonnen werden. Eingekehrt wurde dann am Elbufer in einem kleinen Biergarten, wo das Panorama Dresdens bei schöner Beleuchtung bestaunt werden konnten. Verweilt wurde dort bei einem erfrischendem Getränk bis die ersten Augenlider schwer wurden und in die Teilnehmer in die Jugendherberge zurückkehrten und in ihre Betten fielen… © Steffi

Tag 2 + 3: Ernährungsberatung, Conference Bikes + Stadtführung, Arzt- Patienten-Seminar

Nach dem Frühstück in Sachsens größter Jugendherberge informierte uns Oecotrophologin Tessa Rehberg über Ernährung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Der Vortrag begann mit generellen Informationen zum Verdauungstrakt, später diskutierten wir noch angeregt über viele Ernährungsempfehlungen, die bei CED gegeben werden, wie zum Beispiel kein Schweinefleisch zu essen, auf bestimmte Fette zu verzichten oder den Einsatz von Probiotika. Frau Rehberg war sehr gut informiert, so brachte der Vortag auch für uns einen Erkenntnisgewinn. In der Hauptsache nahmen wir aber mit, dass jeder Körper anders ist und deshalb jeder selbst ausprobieren muss, was gut für ihn ist und was nicht. Nach dem Mittagessen unternahmen wir einen Ausflug in Dresdens historische Innenstadt. Die Sonne strahlte vom Himmel, als wir uns auf die sogenannten Conference Bikes schwangen. Dabei handelt es sich um Fahrräder, an denen man im Kreis in die Pedale tritt. Während der Fahrt bekamen wir dann noch eine interessante Stadtführung. Als wir nach drei Stunden endlich wieder zurück im Jugendgästehaus eintrafen, waren wir müde, aber sehr zufrieden. Nach dem Abendessen zogen wir wieder ans wunderschöne Elbufer, wo wir es uns mit Decken auf einer Wiese gemütlich machten. Wir genossen dort das stimmungsvolle Ambiente der beleuchteten Dresdener Sehenswürdigkeiten und tauschten uns über das Leben mit einer CED aus. Außerdem haben wir noch schöne Gruppenbilder gemacht, um ein „Ich denk‘ an dich“ an die studiCEDler zu schicken, die aus Gesundheits- oder Zeitgründen leider nicht bei uns sein konnten.

Auch am Sonntag, dem Tag der Abreise, ging es mit dem Frühstück um 8 Uhr wieder früh los. Doch das Aufstehen lohnte sich, denn anschließend waren wir bei Dr. Heinrich Seckinger, dem Chefarzt für Innere Medizin des St. Jospeh -Stifts, zu Gast. Dr. Seckinger hielt einen fachlich exzellenten Vortrag über CED in der bildgebenden Diagnostik. Dabei ging es um neue Untersuchungsmethoden wie zum Beispiel die Kapselendoskopie und die Möglichkeiten, während der Darmspiegelung zu biopsieren und Fisteln zu verschließen. Dr. Seckinger zeigte uns auch Originalaufnahmen von Darmspiegelungen, woran auch wir sehen konnten, wie man beispielsweise Darmkrebs erkennen kann.

Nachdem wir mit der Straßenbahn wieder in der Jugendherberge angekommen waren, wartete auch schon das Mittagessen plus Proviant auf uns. Nach dem Mittagessen wartete der wie immer schmerzlichste Teil auf uns: Der Abschied. Es vergingen wie gewohnt gefühlte Stunden, bis jeder jeden umarmt, ihm eine gute Reise und möglichst wenig Komplikationen mit seiner CED gewünscht hatte. Danach ging es nach Hause, aber natürlich nicht ohne die Verabredung, mit Treffen in kleinerer Runde die Zeit bis zum nächsten Bundestreffen zu überbrücken. © Sabrina

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