Antrag auf Nachteilsausgleich

Verbesserung der Durchschnittsnote

Mit diesem Antrag kann der Studienbewerber Umstände geltend machen, die einen daran gehindert haben, eine bessere Durchschnittsnote zu erzielen.

Für den Nachweis der besonderen Umstände ist ein fachärztliches Gutachten von Nöten und weitere Nachweise, wie z.B. ein Gutachten der Schule (vor allem dann, wenn der Leistungsabfall nicht eindeutig aus den Zeugnissen hervor geht). In diesem Gutachten muss der Einfluss auf die Abiturdurchschnittsnote nachgewiesen werden und dort muss auch die Durchschnittnote genannt werden, die ohne die besonderen Umstände erreicht worden wäre. Wenn so ein Antrag dann zugelassen wird, wird der Bewerber nach dieser von der Schule genannten Note bewertet.

Folgende Umstände können z.B. geltend gemacht werden

  • Schwerbehinderung, also ein GdB von 50 oder mehr (Schwerbehinderung allein ist kein Grund, es wird auch da immer individuell geprüft)
  • Längere krankheitsbedingte Abwesenheit vom Unterricht während der letzten drei Jahre, also während der Oberstufe
  • Schwere Krankheit
  • sonstige vergleichbare besondere gesundheitliche Umstände

Was benötige ich für einen Antrag?

Wenn es nicht möglich ist, ein Schulgutachten zu besorgen, kann auch das Gutachten einer pädagogisch sowie psychologisch ausgebildeten Person herhalten. Dies ist allerdings auf eigene Kosten zu beschaffen und kann unter Umständen recht kostspielig werden.

Die begründeten Anträge findet ihr  in diesem Dokument von hochschulstart.de.

Beratung zum Nachteilsausgleich

Du erreichst das Beratungsteam per E-Mail unter beratung [at] studiCED [dot] de oder über das Kontaktformular.